Dass sie dies alles fand, vermittelt sie in ihrem Gedichtband „Himmel und Hölle einer Beziehung“ in schlichter Poesie. Neben den themenbezogenen und im Zusammenhang stehenden Reimen entwarf sie Poesie Liebesgedichte, die Nachdenkliches enthalten. Es sind solche von Trauer und Enttäuschung, von Abschied und Schmerz. Sehr deutlich wird, dass die Autorin sich im Stillen abfragt, sich zurücklehnt und das, was sie dabei sieht und fühlt, spontan und ohne Scheu wiedergibt, als Appell, als begeisternde Stellungnahme zu diesem uralten Thema.
Wie tief muss der Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen gehen, wie sehr schmerzt der Verlust im wahrsten Sinne des Wortes? Die Autorin Edith van Blericq-Pfiffer beschreibt in ihrem Gedichtband „75 Tage Donnerstag“ die Liebe und den Abschied von ihr. Sie sagt in einem Begleittext: Obwohl ich jetzt das Gefühl habe, dass mein Trennungsschmerz niemals endet, danke ich aufrichtig dem von mir gegangenen Menschen für seine kurze Anwesenheit in meinem Leben, die den leeren Seiten ihren Inhalt gab.“ Und in dem Poesie Liebesgedicht „Du hast mich …“ stehen zwei diesen Schmerz beschreibende Zeilen: „Du hast mich keine Minute mit Hoffnung geblendet… Ich fühle mich trotzdem einsam und gottverlassen.“
Vieles hat die Autorin heraufgeholt aus dem Arsenal ihrer durchlebten Gefühle und Hoffnungen und wörtlich dingfest gemacht in Buchstaben und zu Versen verdichtet. Unschwer kann man sich dieser gebannten Trauer entziehen, in der man nicht stehen bleibt, denn da ist ja noch das Positive des Erlebten.
Eine mitreissende, außergewöhnliche poetische Liebesgeschichte, die an einem Donnerstag begann...